Rezepte des
Circulus Culinarius
vom 25. September 2004 bei Sylvia und Markus
Für dieses köstliche Rezept sollte man frische Artischocken verwenden,
denn ihre Garflüssigkeit gibt der Suppe zusätzlichen Geschmack. Mit
Artischocken aus der Dose wird die Suppe weniger aromatisch.
Zutaten:
ZUM KOCHEN
DER ARTISCHOCKEN
· 3
große Artischocken
· 1
EL Zitronensaft
· ½
TL Salz
· 2
EL Olivenöl
· 2
Knoblauchzehen, zerdrückt
FÜR DIE
SUPPE
· 25
g Butter
· 100
g Zwiebeln, feingehackt
· 250
ml Hühnerfond
· das
Artischockenfleich der Blätter und Stiele
· 1
gr. Msp. Cayennepfeffer
· 2
EL frisches Basilikum
· 20
g Mehl
· 350
ml Creme double
· die
in Scheiben geschnittenen Artischockenherzen
· Salz
zum Abschmecken
Zubereitung:
Die Stiele der Artischocken auf ca. 1 cm kürzen. Die äußeren Blätter nach außen ziehen und so abbrechen, daß das am Blattursprung sitzende Fleisch am Artischockenherz verbleibt. Wenn auf diese Weise mehrere Reihen der äußeren Blätter entfernt sind, die inneren Blätter mit einem scharfen Messer unmittelbar über dem Artischockenherz wegschneiden. Die entfernten Blätter und Stiele in eine große Schüssel oder einen Beutel geben.
In einem mittelgroßen Topf bei starker Hitze 1 Liter Wasser zum Kochen
bringen. Zitronensaft, Salz, Olivenöl, Knoblauch und Artischockenherzen
hinzufügen. Die Artischockenherzen 20-25 Min. bei geringer Hitze kochen lassen,
bis sie sich leicht mit einer Gabel einstechen lassen, aber noch fest sind und
nicht zerfallen.
Die Artischockenherzen herausnehmen und 250 ml der Garflüssigkeit
aufbewahren; den Rest weggießen. Die Artischockenherzen etwas abkühlen lassen
und dann mit einem Löffel das Heu in der Mitte herauslösen. Faserige Blattreste
am Rand mit einem Messer wegschneiden. Die Artischockenherzen in Scheiben
schneiden und beiseite stellen.
Die zurückgestellten Blätter und Stiele in einem großen Topf mit Wasser
bedecken und zum Kochen bringen. Dann die Hitze reduzieren und noch 20-25 Min.
weiter kochen. Abgießen und abkühlen lassen. Anschließend das Fleisch an den
Blättern abschaben und in eine Schüssel geben. Die Stiele schälen, das weiche
innere Fleisch in Scheiben schneiden und hinzufügen.
In einer kleinen Bratpfanne bei mittlerer Temperatur die Butter
zerlassen. Die Zwiebeln in etwa 5 Min. glasig dünsten. Beiseite stellen.
In einem Topf mittlerer Größe die zurückgestellte Garflüssigkeit der
Artischocken und den Hühnerfond zum Kochen bringen. Die Temperatur reduzieren,
das Artischockenfleisch der Blätter und Stiele, Cayenne und Basilikum
hinzufügen und alles 5 Min. kochen lassen.
Das Mehl mit etwas Sahne verrühren und die Suppe damit binden. Die Suppe
mit dem Schneebesen glatt rühren, dann die restliche Sahne dazugeben. Bis kurz
vor den Siedepunkt erhitzen und die in Scheiben geschnittenen
Artischockenherzen hinzufügen. Mit Salz abschmecken.
Das französische Wort étouffée bedeutet
„schmoren“ und bei diesem Rezept werden Flußkrebsschwänze in einer kräftigen
Sauce auf Rouxbasis geschmort. Man kann die Sauce im voraus zubereiten, kurz
vor dem servieren wieder erhitzen und dann die Flußkrebsschwänze hinzufügen.
Zutaten:
· 100 g Schweineschmalz
· 50 g Mehl
· 225 g Zwiebeln, gehackt
· 1 große grüne Paprikaschote,
gehackt
· 1 Stange Bleichsellerie,
gehackt
· 4 mittelgroße Tomaten,
entkernt und gehackt
· 100 g Petersilie, gehackt
· 475 ml Fond von Meeresfrüchten
· ½ TL Cayennepfeffer
· ½ TL schwarzer Pfeffer
· 1TL Salz
· 1 ½ TL frischer Thymian
· 675 g Flusskrebsschwänze, aus
dem Panzer gelöst und gegart
· 8 Frühlingszwiebeln, gehackt
Zubereitung:
In einem schweren Topf aus dem Schweineschmalz und dem Mehl eine
dunkelbraune Roux zubereiten.
Vom Herd nehmen und das Gemüse und die Petersilie unterrühren. Den Topf
zurück auf die Kochstelle setzen und das Gemüse etwa 5 Min. garen, bis es weich
ist.
In einem großen Topf den Fond langsam zum Kochen bringen.
Die Roux mit dem Gemüse löffelweise dazugeben und jeweils umrühren.
Gewürze und Thymian hinzufügen.
Die Hitze reduzieren und alles 30 Min. kochen lassen.
Die Flußkrebsschwänze hinzufügen und das Ragout noch etwa 5 Min. köcheln
lassen, bis die Krebsschwänze heiß sind. Kurz vor dem Servieren die
Frühlingszwiebeln unterrühren.
Dieses kompakte feuchte Maisbrot
eignet sich ideal für Füllungen, wie man sie etwa für eine Flußkrebs-Bisque
benötigt. Maisbrot nach diesem Grundrezept läßt sich aber auch mit geriebenem
Käse, Chillies oder Maiskörnern verfeinern
Zutaten:
· 40 g Weizenmehl
· 175 Maismehl
· ¾ TL Salz
· 1 TL Zucker
· 1 EL Backpulver
· 2 Eier, leicht verquirtl
· 250 ml Milch
· 4 EL zerlassene Butter
Ofentemperatur: 200°C
Zubereitung:
Eine quadratische ofenfeste Form von 20 cm Größe dünn mit Butter
einfetten.
In einer mittelgroßen Schüssel alle trockenen Zutaten vermischen.
In einer kleinen Schüssel Eier, Milch und zerlassene Butter verrühren.
Zur Mehlmischung geben und alles mit der Hand zu einem glatten Teig
verarbeiten.
Den Teig in die Form füllen und 18-22 Min. bei 200°C backen, bis an einem
in der Mitte hineingestochenen Messer kein Teig haften bleibt.
In neun quadratische Stücke schneiden.
Statt mit Mehl
wird der Red Snapper mit gemahlenen Pekannüssen paniert und im Backofen gegart.
Das Nußaroma harmoniert ausgezeichnet mit der Gewürzpaste aus saurer Sahne,
Senf und Frühlingszwiebeln.
Zutaten:
· 4 EL Dijon-Senf
· 4 EL saure Sahne
· 2 EL Milch
· 4 Frühlingszwiebeln, feingehackt
· 150 g Pekannüsse, feingemahlen
· 4 Red Snapper
Ofentemperatur: 240°C
Zubereitung:
In einer Schüssel
Senf, saure Sahne, Milch und Frühlingszwiebeln verrühren.
Den Red Snapper
in der Mischung wenden, bis er gleichmäßig damit überzogen sind.
Da die Senfpaste
recht zähflüssig ist, können dabei einige Stellen frei bleiben.
Diese Stellen
nachträglich mit Senfpaste bestreichen. Die Fischfilets anschließend in den
gemahlenen Pekannüssen wenden.
Den panierten Red
Snapper auf ein gefettetes Backblech legen und 8-10 Min. im Backofen garen, bis
er durch, aber noch saftig sind.
Zutaten:
· 1
Frühlingszwiebel, feingehackt
· 2
EL trockener Weißwein
· 2
EL Weißweinessig
· 50
g Butter
· 4
EL Creme double
· Salz,
Weißer Pfeffer
Zubereitung:
In einem Topf Zwiebeln, Wein und Essig köcheln lassen, bis die
Flüssigkeit auf 1 Eßlöffel eingekocht ist.
Auf schwacher Flamme reduzieren und eßlöffelweise die Butter unter die
Sauce rühren.
Dann die Sahne einrühren. Die Sauce erhitzen, aber nicht kochen lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Zutaten:
· 2 EL Olivenöl
· 4 Knoblauchzehen,
feingehackt
· 100 g Zwiebeln,
gehackt
· 1 kleine, grüne
Paprikaschote, gehackt
· 6 Tomaten,
entkernt und in Würfel geschnitten
· 225 g
Champignons, in Scheiben geschnitten
· 1 EL frisch
gepresster Zitronensaft
· 2 EL gehacktes
frisches Basilikum
· 1 ½ TL gehackter
frischer Rosmarin
· 1 TL Paprika
· ¼ TL schwarzer
Pfeffer
· 1 TL Salz
· 350 ml Enten-
oder Hühnerfond
· 450 g Fettucine
· 450 g gegartes
Entenfleisch, in Streifen geschnitten
· 300 g
mittelgrosse Garnelen, aus der Schale gelöst, Darm entfernt
· 6
Frühlingszwiebeln, gehackt
· 2 EL gehackte
frische Petersilie
· Parmesankäse
Zubereitung:
Bei diesem Nudelgericht wird der
Geschmack des Entenfleischs durch frische Kräuter und Garnelen abgerundet.
In einem großen Topf bei mittlerer
Temperatur das Öl erhitzen. Knoblauch, Zwiebeln und Paprikaschote in
5 Min. weich garen.
Tomaten, Pilze, pürierte Tomaten,
Zitronensaft, Kräuter, Gewürze und Fond dazugeben und alles 10 Min. kochen
lassen.
Während die Sauce köchelt, die
Fettucine in einem großen Topf mit kochendem Wasser garen. Abgießen und ein
wenig Olivenöl unterheben, damit die Nudeln nicht zusammenkleben.
Das Entenfleisch zur Sauce geben und 5
Min.im offenen Topf mitköcheln lassen. Die Garnelen hinzufugen und 2-3 Min. in
der Sauce erhitzen, bis sie gar sind und sich fest zusammengerollt haben.
Frühlingszwiebeln und Petersilie
unterrühren.
Die Sauce über die Nudeln schöpfen und
mit Parmesankäse bestreuen.
Blattgemüse ist ein traditionelles Gericht der Südstaatenküche. Für diese
Version aus Louisiana wird Blattgemüse wie Mangold, Wildkohl, Grünkohl,
Blattsenf in beliebiger Zusammenstellung verwendet. Die Menge nicht zu knapp
bemessen, da das Blattgemüse beim Garen stark zusammenfällt.
Zubereitung:
Das Blattgemüse gründlich waschen, um Sand und Erde zu entfernen. Die
Blätter in Stücke zupfen, die Blattstiele hacken.
Das Gemüse mit Zwiebel und 250 ml Wasser in einen Topf geben und zum
Kochen bringen.
Bei geschlossenem Topfbei niedriger Temperatur etwa 40 Min. garen, bis
die Stiele weich sind; zwischendurch von Zeit zu Zeit umrühren. Abgießen und
servieren.
Dieses leichte, kalte Dessert ist ein perfekter Abschluß für ein
schweres, scharfes Cajun-Essen. Man sollte unbedingt frischen Limettensaft
verwenden und die Mousse bereits am Vormittag zubereiten, damit sie auskühlen
und fest werden kann. Besonders ansprechend sieht es aus, wenn man die
Schaumcreme in großen Stielgläsern serviert.
Zutaten:
· 1
Päckchen Gelatine
· 7
Eigelb
· 225
g Zucker
· 120
ml frisch gepresster Limettensaft
· 1
EL abgeriebene Limettenschale
· 7
Eiweiß
· 150
ml Schlagsahne
Zubereitung:
In einer kleinen Schüssel die Gelatine in 3 EL Wasser auflösen. Beiseite stellen.
Damit die Gelatine flüssig bleibt, kann man die Schüssel, wenn nötig, bei sehr
schwacher Hitze in ein Wasserbad stellen.
In einer Schüssel das Eigelb verquirlen, dann den Zucker dazugeben und
die Masse schaumig schlagen. Limettensaft und Limettenschale hinzufügen und die
Schüssel in ein Wasserbad setzen. Bei niedriger Temperatur die Masse etwa 10
Min. unter ständigem Rühren leicht stocken lassen
Von der Kochstelle nehmen, die Gelatine einrühren und zum Abkühlen
beiseite stellen.
In einer Schüssel
das Eiweiß steif schlagen. Den Eischnee nach und nach unter die Eigelbmasse
heben.
In einer Schüssel
die Sahne schlagen. Die Schlagsahne nach und nach unter die Schaumcreme ziehen,
bis sie glatt ist und keine Streifen mehr zu sehen sind.
In eine große
Servierschüssel, Portionsschälchen oder Stielgläser füllen und für wenigstens 3
Std. in den Kühlschrank stellen.